Weimar

Vortagsveranstaltung von aproxima

Neugier lag in der Luft, als Sebastian Götte, Gesellschafter von aproxima, die "Blicke auf das Wesentliche 2012" eröffnete. Im Rund des Weimarer Kunstturms saß eine bunt gemischte Gruppe aus Kunden, Partnern, Freunden und Mitarbeitern von aproxima und wartete gespannt auf die ebenso bunt gemischte Themenpalette der nächsten drei Stunden.

Zunächst gaben Dr. Henry Kreikenbom, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter von aproxima, und Sebastian Götte zwei Impulse zur Zukunft der Marktforschung. Prof. Wolfgang Frindte von der Friedrich-Schiller-Universität Jena berichtete über die von ihm geleitete Studie zu "Lebenswelten junger Muslime in Deutschland", die im Februar dieses Jahres ein vernehmliches Rauschen im Blätterwald auslöste. In eine ganz andere Welt entführten danach Ingolf Leithoff von der Westsächsischen Hochschule Zwickau und Henry Kreikenbom das Publikum. Sie sprachen über die Rolle von Marktforschung im Innovationsprozess und taten dies am Beispiel des Förderprojektes "InnoParT - Innovativer Paradigmentransfer am Beispiel der Entwurfsmethodik für Straßenverkehrsanlagen".

Nach der verdienten Pause bei kleinen Appetithäppchen und Waldmeisterschorle wurde allen Marktforschern im Raum der Spiegel vorgehalten: Wie anschaulich präsentiert Ihr eigentlich Eure Ergebnisse? Das wollte nämlich eine Studentengruppe um Dr. Alexander Magerhans an der Fachhochschule Jena wissen.

Sebastian Götte beschloss den offiziellen Teil des Abends mit einem Vortrag über Möglichkeiten und Grenzen des Stromsparens mit Hilfe intelligenter Stromzähler (Smart Meter).

Samstag, 16. Juni: Marktplatz der Informationen

Der Wettergott sympathisiert mit der Marktforschungsbranche. Punkt 8 Uhr stellt er um von Regen auf Sonnenschein.

Das Team von aproxima baut in aller Herrgottsfrühe einen Infostand auf den Weimarer Marktplatz. Herzstück ist ein Informationsmobil mit einer interaktiven Spielewand. Diese soll die Aufmerksamkeit der Passanten auf uns ziehen. Daneben ein Monitor, über den Informationen zu Markt- und Sozialforschung flimmern. Rechts vor dem Mobil haben wir einen Geschmackstest aufgebaut: Apfelsaft oder Gummibärchen - das ist dort die Frage. Und: Erkennen Weimarerinnen und Weimarer, Besucherinnen und Besucher die Biovariante? Und schmeckt ihnen Bio besser oder das konventionelle Produkt? Links vor dem Mobil schützt ein Pavillon die Kinderspielecke.

Der Marktplatz füllt sich so langsam und damit auch unser Infostand. Zu einem kleinen Geschmackstest lässt sich eigentlich jeder überreden. Und so schlecht liegen die meisten gar nicht: Zwar sind sich viele vorher nicht sicher, ob sie das Bioprodukt erkennen würden. Am Ende tut es jedoch die große Mehrheit.

Henry Kreikenbom, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter von aproxima, schnappt sich von Zeit zu Zeit das Mikrofon und informiert die Passanten, warum wir eigentlich hier sind. Und macht gleichzeitig aufmerksam auf die "twall-Challenge", den bundesweiten Wettbewerb rund um die interaktive Spielewand: Wer schafft in 45 Sekunden die meisten Lichter auszuschlagen?